Wunden

Schnittige Sache!

Nein, hier ist nicht Deine Frisur gemeint. Es geht vielmehr um die optimale Wundversorgung bei Schnittwunden. Wodurch sich diese von anderen Wunden unterscheiden, und wie Du „Wunden mit Schneid“ am besten behandelst – hier stehts!

Einmal kurz in die Luft geschaut, schon passiert es. Man rutscht beim Gemüseschnippeln mit dem Messer ab, pikst sich die Bastel-Schere in die Hand oder erlaubt sich den ein oder anderen sonstigen „Schnitzer“.  Nicht nur die Hände, auch Füße bewegen sich buchstäblich laufend in der Gefahrenzone. Ursache für Schnittwunden an den Füßen sind z.B. häufig Scherben auf dem Boden, in die man, Autsch, barfuß reintappst. Von Schnittwunden beim morgendlichen Rasieren wollen wir jetzt gar nicht zu reden beginnen. Fazit: kleine, unkomplizierte Schnittwunden gehören quasi zum Ehrenabzeichen des Alltags.

Klare Kante zeigen

Wenn es etwas Gutes an scharfen Gegenständen gibt, dann das: Schnittwunden hinterlassen bei kleinen Missgeschicken meist so glatte Ränder, dass jede:r Modedesigner:in neidisch werden könnte. Doch obwohl diese glatten Kanten beeindruckend aussehen können, sind Schnittwunden oft blutiger, als uns lieb ist. Infolge des schnittigen Hoppalas kommt es sofort zu einer Blutung. Der meist brennende Schmerz tritt oft erst verzögert ein und lässt dann langsam nach. Die Ränder der Wunde wachsen normalerweise innerhalb weniger Tage wieder zusammen, wenn die Verletzung richtig versorgt wird. Nach 1 bis 2 Wochen ist die Wunde in der Regel wieder geschlossen und fast verheilt. Bei tieferen oder entzündeten Wunden kann dieser Prozess jedoch auch länger dauern.

Einschneidende Lektüre

Die Größe und Tiefe dieser Schnittwunden hängt also stets von der Schärfe und Größe der Gegenstände sowie der Krafteinwirkung ab. Aber auch Mini-Schnitte können höllisch weh tun. Kennst Du das? Du liegst mit einem schönen Schmöker auf der Couch und willst Dich dem Lesevergnügen hingeben. Doch beim raschen Umblättern (weil es gerade so spannend ist) scheint die Seite Zähnchen bekommen zu haben. Diese kleinen Papierschnitt-Wunden (“Paper Cut”), die man sich an den Händen und besonders den Fingern zuziehen kann, sind echt schmerzhaft. Obwohl die Verletzung oft nur minimal ist. Grund dafür ist, dass unsere Hände und Finger sehr gut mit Nerven durchzogen sind. Da die Nervenenden auch bis kurz unter die Hautoberfläche reichen, werden diese bei den kleinen Schnitten häufig verletzt. Durch die Bewegung der Hände, Händewaschen und Arbeiten mit den Händen wird die verletzte Stelle außerdem ständig gereizt.

Ein Schnitt – zwei Behandlungsschritte:

Schritt 1:

Blutstillung im Handumdrehen

Bei kleineren Verletzungen ist es oft ausreichend, die Blutung mit sanftem Druck zu stoppen. Leg einfach ein paar sterile Kompressen auf die Wunde und umwickle diese leicht mit einer Mullbinde. So bleibt alles schön unter Kontrolle, ohne großen Aufwand.

 

Saubere Sache – die Wundreinigung

Saubere Wunden sind das A und O für eine schnelle Heilung. Schmutz und kleine Eindringlinge wie Steinchen oder Splitter könnten sonst für unliebsame Überraschungen sorgen. Nachdem die Blutung gestillt ist, ist es darum Zeit für eine gründliche Reinigung mit sauberem, lauwarmem Wasser. Du hast kleine Fremdkörper entdeckt? Mit einer Pinzette lassen sich diese meist leicht entfernen. Bei tiefer sitzenden Gästen sollte jedoch professionelle medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.

 

Sorry, kein Platz für Keime

Auch die unscheinbarsten Wunden können trickreich sein. Um den Infektionsschurken keine Chance zu geben, ist schnelles Handeln gefragt: Die Desinfektion mit BETADONA® Wund-Gel oder BETADONA® Wund-Spray sorgt für eine keimfreie Zone. Der Clou beim Wund-Spray? Es hinterlässt einen trockenen Schutzfilm und sorgt so für eine unkomplizierte Weiterbehandlung.

 

Schritt 2:

Heilung beschleunigen – und weiter geht’s!

Kein Bock auf schnittige Erinnerungen? Dann mach doch Folgendes: Nachdem sich die Wunde geschlossen hat, hilft das BETADONA® ADVANCED Wundgel nicht nur beim Heilen, sondern verbessert auch die Geschmeidigkeit Eurer Haut.

 

 

Aktion Scharf für Deine Wunde

Oberflächliche Schnittwunden sind normalerweise harmlos. Dennoch können auch Schnittwunden Probleme machen. Warnzeichen sind:

  • Die Wunde entzündet sich: Dies kann passieren, wenn Schmutz oder Keime in die Wunde gelangen. Die Entzündung zeigt sich oft als schmerzhafte Schwellung, Rötung oder Überwärmung – auch Eiter kann aus der Wunde austreten.
  • Sehnen oder Nerven sind verletzt: Dazu muss der Schnitt tiefer sein. Dann kann sich zum Beispiel der betroffene Finger taub anfühlen oder er lässt sich kaum oder gar nicht mehr bewegen.
  • Die Wunde blutet stark: Wenn bei einem tieferen Schnitt größere Blutgefäße verletzt wurden, lässt sich die Blutung schwerer stoppen.

 

Schärfstens zu empfehlen: Ab zum/zur Arzt:Ärztin

  • wenn die Wunde sehr stark blutet oder sich die Blutung nicht stoppen lässt,
  • wenn die Wunde einen Zentimeter groß oder länger ist und die Wundränder auseinanderklaffen,
  • wenn sich zum Beispiel ein Finger taub anfühlt oder schlechter bewegen lässt oder
  • wenn die Wunde stark gerötet ist, eitert, unangenehm pocht oder anschwillt.

Damit die Haut gut zusammenwächst, kann die Ärztin oder der Arzt die Wunde klammern, kleben oder nähen. Wichtig: Schnittwunden sind immer ein Anlass, Deinen Tetanus-Impfschutz zu überprüfen und bei Bedarf aufzufrischen.

 

Quellen:

www.betadona.at/wund-desinfektion

www.gesundheitsinformation.de/schnittwunden.html, Stand 20.02.2024

https://www.netdoktor.de/therapien/wundversorgung/schnittwunde/ Stand 20.02.2024

 

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