Mundhygiene

Schleimen für die Mundgesundheit!

Wir wollen hier ja nicht schleimen, aber: Deine Mundschleimhaut ist wirklich toll. Denn diese kämpft tagtäglich gegen lästige Krankheitserreger und sorgt so für Deine Gesundheit. So kannst Du sie dabei unterstützen.

Mundhöhle, Zähne und Zunge erfüllen viele wichtige Aufgaben. Sie bilden den Anfang des Verdauungsapparates und sind für die Zerkleinerung, Aufbereitung und den Weitertransport der Nahrung in die Speiseröhre und weiter in den Magen verantwortlich. Darüber hinaus dienen sie der Sprache und Kommunikation. Die Mundhöhle wird begrenzt durch Lippen, Wangen, Mundboden, Gaumen sowie durch das Gaumenzäpfchen und die seitlich davon verlaufenden Gaumenbögen.

Multitalent Mundhöhle

Die gesamte Mundhöhle ist mit rosafarbener, feuchter Mundschleimhaut ausgekleidet. Je nach ihrer Funktion ist die Schleimhaut dick und stark verhornt (an Zahnfleisch und Gaumen) oder dünn und elastisch (an den Lippen und Wangen, dem Mundvorhof und Mundboden sowie der Zungenunterseite). In der Mundschleimhaut befinden sich auch Sinnesrezeptoren für das Tast- und Temperaturempfinden. In der Schleimhaut der Zungenoberfläche liegen außerdem die Rezeptoren für den Geschmackssinn.

Alles läuft rund um Mund

Hast Du schon einmal bemerkt, dass Wunden im Mund viel schneller heilen, als sonstwo am Körper? Das liegt daran, dass sich die Zellen hier besonders rasch und häufig teilen. Die Mundschleimhaut hat aber noch eine weitere wichtige Funktion. Wenn Deine Mundhöhle ein exklusiver Club wäre, dann ist die Mundschleimhaut nämlich sozusagen der Türsteher. Dessen Job ist es, lästige Eindringlinge gar nicht erst reinzulassen, bzw. rasch unschädlich zu machen. Anders gesagt: die Besiedelung mit Krankheitserregern zu verhindern. Denn, um es wieder medizinisch auszudrücken, die Mundhöhle ist kein steriler Ort. Auf den Schleimhäuten, Zahnoberflächen und im Speichel befinden sich Pilze, Viren und Bakterien. Die meisten dieser Mikroorganismen sind Bestandteile einer gesunden Mundflora und sind für bestimmte Stoffwechselvorgänge zuständig. Und zusätzlich bieten sie außerdem Krankheitserregern Paroli. Rund 300 Bakterienarten sorgen für eine „normale“ Mundflora und tragen damit wesentlich zur Mundgesundheit bei.

Richtige Balance entscheidend

Aber auch die Leistungsfähigkeit der Mundschleimhaut hat ihre Grenzen. Im gesunden Körper besteht eine Balance zwischen den „guten“ und „bösen“ Keimen. Kälte, andere Erreger, Antibiotika, Stress, schwere Krankheiten sowie falsche Ernährungsgewohnheiten können dieses Gleichgewicht zugunsten der Krankheitserreger verschieben. Zu den häufigsten Erkrankungen der Mundschleimhaut gehören Aphthen und Mundsoor.

Aphthen sind runde (wie ausgestanzt), gelblich-weiß gefärbte Schleimhautgeschwüre mit einem rötlich entzündeten Hof. Bei Berührung oder Kontakt mit säurehaltigen Nahrungsmitteln wie Essig oder sauren Früchten verursachen sie Schmerzen. Einzelne Aphthen können zu größeren Entzündungsherden verschmelzen. Ist ein Großteil der Mundschleimhaut betroffen, spricht man von einer Stomatitis aphthosa. Sie macht das Kauen und Schlucken sehr schmerzhaft und braucht deutlich länger als eine Woche zum Abheilen.

Mundsoor ist eine Pilzinfektion der Mundschleimhaut. Verantwortlich dafür sind Hefepilze vom Typ Candida. Sie finden sich im Speichel von fast allen Menschen. Nimmt ihr Wachstum aber überhand, bildet sich ein weißlicher Belag auf der Schleimhaut. Mit der Zahnbürste oder einem Schaber lässt er sich meist relativ leicht abkratzen – außer bei stärkerer Ausprägung mit dickeren Soorplaques oder großflächigen dicken Belägen.

Nicht alle Erkrankungen der Mundschleimhaut sind für den Laien erkennbar. Manche machen sich aber mit deutlichen Veränderungen bemerkbar. Dann gibt’s nur eines: rasch zur Zahnärztin oder dem Zahnarzt. Denn zu jeder gründlichen Untersuchung beim Zahnarzt gehört neben der Begutachtung Deiner Beisserchen auch jene der Weichteile und Schleimhäute.

Gurgeln ist in aller Mund

Mundgesundheit beginnt mit der richtigen Vorsorge. Denn Du kannst Deine Mundschleimhaut bei ihrem harten Job tatkräftig unterstützen. Damit es Infektionen an die Gurgel geht, musst Du gurgeln. So einfach ist das. Am besten mit Betadona® Mund-Antiseptikum. Vor allem dann natürlich, wenn Du zu Entzündungen im Mundbereich neigst, gerade an einer Zahnfleischentzündung laborierst oder Dich im Mund- und Rachenraum verletzt hast. Das blaue Fläschchen mit dem therapeutischen antiseptischen Mundwasser wirkt umfassend und zuverlässig. Es entfaltet seine keimtötende Wirkung in verdünnter oder unverdünnter Form beim Gurgeln und Spülen und eignet sich daher zur Behandlung infektiös-entzündlicher Erkrankungen der Mund- und Rachenschleimhaut sowie des Zahnfleisches durch Pilze, Viren und Bakterien. Das Mundwasser ist gut verträglich für die Schleimhaut, angenehm im Geschmack und stark geruchshemmend.

Während Betadona® Mund-Antiseptikum bereits lange verwendet wird, ist der Zungenschaber erst seit kurzem zum trendy Putzhelfer avanciert. Zungenschaber? Falls Dir das Gerät aus Plastik oder Metall noch nicht untergekommen ist: In vielen östlichen Ländern gehört die Reinigung der Zunge als ayurvedisches Reinigungsritual schon seit mehreren tausend Jahren zur alltäglichen Mundpflege. Dafür kann man an sich auch einen Löffel benützen, mit dem der Zungenbelag, Brutstätte für Bakterien und Keime, weggeschabt wird. Mit dem Zungenschaber lässt sich das dank seiner gebogenen Form aber besonders gut bewerkstelligen. Er ist sehr flach und löst dadurch weniger leicht einen Würgereflex aus.

Die Handhabung eines Zungenschabers ist easy:

  • Den Zungenschaber hinten auf den Zungenrücken setzen und nach vorne ziehen. Das hintere Drittel der Zunge ist am stärksten von Belägen betroffen.
  • Den Vorgang so oft wiederholen, bis keine Rückstände mehr am Zungenschaber haften.

Auch die Zungenreinigung sollte als fester Bestandteil in die Zahnputzroutine integriert werden – damit in der Mundhöhle alles blitzblank und paletti ist!

 

Quellen:
https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/zaehne/info/mundhoehle-zunge
https://www.netdoktor.de/zaehne/mundschleimhaut-wichtige-erkra-6042.html
https://www.gesundheit.de/krankheiten/mund-und-zaehne/mundgesundheit-und-zahngesundheit/zungenreinigung

 

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