Wunden

Sport und Wundheilung

Häufige Sportverletzungen und wie man damit umgeht

Sport ist ein fixer Bestandteil im Alltag vieler Menschen. In welcher Ausprägung, wie häufig er praktiziert wird, und um welche Sportart es sich handelt, variiert. Genauso steht es auch um Sportverletzungen. Von Prellungen und Zerrungen bis hin zu Knochenbrüche kann alles dabei sein. Gerade im Outdoor-Sport kommt es häufig auch zu Schürf- oder Schnittwunden.   

Prinzipiell gibt es eine „Regel“ für Verletzungen: die sogenannte PECH Regel. 

P (Pause): Sollte es zu einer Verletzung gekommen sein, ist es wichtig, auf seinen Körper zu hören und sich nicht unnötig zu quälen und weiter zu sporteln. Oberstes Gebot ist also, die verletzte Stelle unbedingt zur Ruhe kommen zu lassen.  

E (Eis)In einem eingewickelten Tuch wirken Coolpacks auf die betroffene Stelle beruhigend und Einblutungen werden reduziert. Wichtig: Handelt es sich jedoch um offene Wunden, so ist Kälte kontraproduktiv.  

C (Compression): Das Verwenden eines Verbandes ist essenziell, um etwaige Blutungen zu stoppen. Nicht vergessen: Der Verband darf nicht zu fest angelegt werden. 

H (Hochlagerung): Dies ist der letzte Schritt der Regel und hat die Verringerung der Blutzufuhr zum Ziel. Durch das Hochlagern kann die ausgetretene Flüssigkeit abtransportiert werden. So können etwaige Schwellungen zurückgehen und auch Schmerzen verringert werden.  

 

5 Tipps für rasche Wundheilung

Richtige Handhabung von Verbänden

Der Verband sollte nicht zu festgebunden sein, da durch zu starken Druck der Heilungsprozess gestört wird. Verbandwechsel sollten ebenfalls nicht zu häufig durchgeführt werden, da junges Gewebe sehr schnell wieder strapaziert oder zerstört werden kann 

Kein Tabakkonsum

Auf das Rauchen zu verzichten, ist die oberste Regel, wenn es um Wundheilung geht. Nikotin verengt die Blutgefäße und verschlechtert so die für die Wundheilung wichtige Durchblutung. Auch ist das Risiko von Wundinfektionen bei Rauchern doppelt so groß wie bei Nichtrauchern. 

Keine Berührung

Wunden fangen häufig zu brennen oder jucken an, so dass man dazu verleitet wird, die entstehende Kruste zu kratzen. Dies ist aber kontraproduktiv und verlangsamt den Verschlussprozess der Wunde. Der Schorf sollte, wenn möglich, nicht berührt werden.  

Gesunde Ernährung

Eine gesunde Ernährung hilft die Wundheilung positiv zu beeinflussen. Wichtige Nahrungsbestandteile für die ideale Wundheilung sind Eiweiß, Kohlenhydrate, die Vitamine A, C und E sowie Eisen und Zink. Wunden verursachen eine größere Stoffwechselbelastung, sodass der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen erhöht ist. Auch werden beim Heilungsprozess für den Zellaufbau mehr Eiweiß und Energie, welche hauptsächlich aus Kohlenhydraten gewonnen wird, benötigt.  

Wunddesinfektion

Die richtige Reinigung der Wunde spielt eine wesentliche Rolle bei der Wundheilung. Hierfür gibt es unterschiedliche Produkte mit desinfizierender Wirkung. Der Betadona Wund-Spray oder das Wund-Gel sind bei Wunden wie SchnittenSchürfwunden, Rissquetschwunden, aufgeplatzten Blasen und aufgescheuerte Zehen zu empfehlenDas darin enthalten Povidon-Iod ist gut verträglich, wirkt umfassend keimtötend und trägt so zu einer raschen, problemlosen Wundheilung bei 

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