Betadona® Wund-Gel

Wunden sicher und schnell behandeln

BETADONA® WUND-GEL

Betadona® Wund-Gel mit dem Wirkstoff Povidon-Iod wirkt umfassend keimtötend und ist wirksam gegen Bakterien, Pilze, Sporen, Viren und bestimmte Einzeller (Protozoen). Überdies begünstigt eine solche Wunddesinfektion eine rasche, problemlose Heilung.

Das Wund-Gel setzt konstant Iod frei, das für Haut, Schleimhaut und Wunden gut verträglich ist. Dieses freie Iod inaktiviert die Erreger und tötet sie ab. Dabei entfärbt sich das Iod. Falls das Mittel seine gelb-bräunliche Farbe verliert, muss es erneut aufgetragen werden, wenn eine weitere Wirkung erwünscht ist.

Schürfwunden schnell versorgen

Zuverlässige Wunddesinfektion und einfach aufzutragen

 

Verbrennungen sofort behandeln

Umfassend keimtötend und auch auf größeren Flächen ideal auftragbar

Schnittwunden rasch desinfizieren

Keimresistenz nicht zu erwarten, bei Entfärben nachdosieren

Asset 4

Erster wichtiger Schritt in der Wundversorgung ist die Wundreinigung. Je nach Ausmaß der Keimbesiedelung wird entschieden, ob neutrale oder antimikrobielle Wundspüllösungen oder gar Antiseptika herangezogen werden.

Martina Bettschar, DGKP

Asset 5

Anwendung von Betadona® Wund-Gel

  • Ein- bis mehrmals täglich auf die zu behandelnde Stelle auftragen, bis diese sichtbar mit dem gelb-braunen Povidon-Iod-Gel bedeckt ist.
  • Bei Entfärbung ist eine Nachdosierung erforderlich.
  • Bei Neugeborenen unter 6 Monaten ist Betadona® Wund-Gel nur nach strenger Nutzen-/Risikoabwägung durch den Arzt und äußerst limitiert anzuwenden.
  • Falls erforderlich oder um die Kleidung zu schützen, kann darüber ein Verband angelegt werden.
  • Schmerzfreie Anwendung

Häufig gestellte Fragen

  • Was ist Betadona® Wund-Gel und wofür wird es angewendet?

    Povidon-Iod wirkt umfassend keimtötend. Es ist wirksam gegen Bakterien, Pilze, Sporen, Viren und Einzeller (Protozoen). Betadona Wund-Gel ermöglicht eine zuverlässige Wunddesinfektion, verhindert weitgehend Eiterbildung und begünstigt eine rasche, problemlose Heilung.

    Eine Widerstandsfähigkeit von Infektionserregern (Resistenz) gegen Povidon-Iod ist aufgrund der Wirkungsweise nicht zu befürchten. Durch die Bindung an povidon verliert das Iod weitgehend die reizenden Eigenschaften alkoholischer Iodzubereitungen und ist gut verträglich für Haut, Schleimhaut und Wunden.

    Beim Wirkungsvorgang entfärbt sich das Iod, die Tiefe der Braunfärbung zeigt daher seine Wirksamkeit an. Bei Entfärbung ist eine Nachdosierung erforderlich. Povidon-Iod ist wasserlöslich und leicht abwaschbar.

    Anwendungsgebiete
    Zur wiederholten, zeitlich begrenzten Anwendung bei

    • Verbrennungen
    • Schnitt- und Schürfwunden
    • Druck- und Unterschenkelgeschwüren (Dekubitus, variköse Ulcera)
    • infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen
  • Wie wende ich Betadona® Wund-Gel an?

    Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben beziehungsweise genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

    Die empfohlene Dosis beträgt:
    Das Wund-Gel wird mehrmals täglich auf die erkrankte Stelle gleichmäßig aufgetragen.

    Bei Entfärbung des Betadona® Wund-Gels sollte nachdosiert werden. Wenden Sie Betadona® Wund-Gel nicht gemeinsam mit anderen Wundbehandlungsmitteln an.

    Betadona® Wund-Gel ist zur äußerlichen Anwendung bestimmt

  • Wie lange wende ich Betadona® Wund-Gel an?

    Die Anwendung von Betadona® Wund-Gel sollte so lange fortgeführt werden, wie noch Anzeichen einer Infektion oder einer deutlichen Infektionsgefährdung bestehen. Sollte es nach dem Absetzen der Behandlung mit Betadona® Wund-Gel zu einem Wiederauftreten kommen, so kann die Behandlung jederzeit erneut begonnen werden.

  • Wo finde ich weitere Informationen rund um die Wirkung und Anwendung von Betadona® Wund-Gel?

    Alle relevanten Informationen zum Betadona® Wund-Gel finden Sie in der Gebrauchsanweisung. Sollten Sie weitere Fragen haben wenden Sie sich an Ihren behandelnden Arzt oder Ihre Ärztin.