Wunden

Achtung, herbstliche Rrrrutschpartie!

Letzte Aktualisierung: 04.09.2025

Der Herbst serviert uns bunte Laubblätter und damit farbenfrohe Spaziergänge. Doch was so idyllisch klingt, kann auch gefährlich sein. Nasses Laub, feuchte Gehwege und rutschige Terrassen sind eine echte Herausforderung – besonders, wenn es nieselt oder der erste Frost kommt. Tipps gegen unfreiwillige Rutschpartien und für eine optimale Wundversorgung, wenn doch mal was passiert.

 

Heruntergefallene Blätter sehen zwar wunderschön aus, doch sobald sie nass werden, verwandeln sie sich in eine regelrechte Rutschbahn. Das liegt daran, dass sich auf der Oberfläche der Blätter eine schleimige Schicht bildet, die den Boden besonders glatt macht. Wer dann in Lederschuhen oder auf glatten Sohlen unterwegs ist, hat kaum Halt und rutscht wie auf der viel zitierten Bananenschale aus. Speziell gefährlich ist das auf Gehwegen, Terrassen, Treppen oder in Parks, wo sich das Laub in dicken Schichten ansammelt. Auch Radwege und Straßen können durch nasses Laub extrem rutschig werden – ein echtes Risiko für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen.

 

Wenn der Gehweg zur Stolperfalle wird

Nicht nur Laub, sondern auch herabgefallene Äste, Kastanien oder nasses Gras können Wege unsicher machen. Besonders wenn es windig ist, liegen oft größere Zweige oder sogar ganze Äste auf dem Boden. Diese Hindernisse übersieht man schnell, besonders in der Dämmerung oder bei schlechtem Wetter. Besonders tückisch: Unter dem Laub können sich Unebenheiten, Löcher oder andere Hindernisse verbergen, die zusätzlich zur Stolperfalle werden.

Dazu kommt: oftmals bleiben Gehwege und Pfade ungesichert, wenn Äste, Zweige oder größere Mengen an Blättern nicht rechtzeitig entfernt werden. Diese Hindernisse können leicht übersehen werden, insbesondere bei schlechter Sicht oder in der Dämmerung, und führen so zu Stürzen oder Verletzungen.

 

Vorsicht auf Schritt und Tritt:

  1. Achtung  Aufmerksamkeit: Gehe bewusst und schaue genau hin, wohin Du trittst. Vermeide es, auf offensichtlichen Laubansammlungen zu laufen, insbesondere wenn sie nass sind.
  2. Geeignetes Schuhwerk: Trage Schuhe mit rutschfesten Sohlen, die Dir auch auf glatten Untergründen Halt bieten.
  3. Regelmäßige Reinigung: Wenn Du einen eigenen Gehweg oder eine Einfahrt hast, sorge dafür, dass diese regelmäßig von Laub und Ästen befreit werden. Das reduziert nicht nur die Rutschgefahr, sondern verhindert auch, dass das Laub bei Nässe noch gefährlicher wird.
  4. Beleuchtung nutzen: In den dunkleren Monaten ist es ratsam, gut beleuchtete Wege zu wählen oder eine Taschenlampe dabei zu haben, um mögliche Gefahrenstellen rechtzeitig zu erkennen.

 

Was tun, wenn es doch passiert?

Auch wenn durch einen „Ausrutscher“ verursachte Schürf- oder auch Platzwunden zum Glück meist unkompliziert sind, brauchen sie eine sorgfältige Wundversorgung, um Infektionen zu vermeiden und die Heilung zu unterstützen.

  • Leicht bluten lassen: Wenn eine frische Wunde leicht blutet, hilft das, Schmutz und Bakterien von selbst auszuspülen.
  • Sanfte Reinigung: Spüle die Wunde vorsichtig mit klarem, lauwarmem Wasser ab. Falls nötig, kannst Du eine milde, pH-neutrale Seife verwenden. Nicht rubbeln!
  • Fremdkörper entfernen: Steinchen oder Dreckreste solltest Du mit sauberen Händen oder einer sterilen Pinzette vorsichtig herausnehmen. Auch wenn eine Schürfwunde oder eine Platzwunde harmlos erscheint, können sich Bakterien und Keime schnell einnisten. Und die machen leider keine Pause – egal, ob beim Sport, auf dem Weg zur Arbeit oder beim Herbstspaziergang. Eine schnelle Wunddesinfektion hilft, Infektionen zu vermeiden und die Heilung zu unterstützen.
  • Desinfektion nicht vergessen:BETADONA® Wund-Gel oder BETADONA® Wund-Spray wirken keimtötend und schützen die Wunde vor Bakterien, Pilzen, Sporen und Viren.
  • Desinfektion und  praktischer Schutz: Der BETADONA® Wund-Spray bildet nach dem Aufsprühen einen trockenen Film auf der Haut – perfekt für unterwegs, da nichts verrinnt.
  • Trocknen lassen oder schützen? Kleine, trockene Schürfwunden dürfen an der Luft heilen. Falls Kleidung daran reibt oder die Wunde nässt, empfiehlt sich ein atmungsaktives Pflaster oder eine Mullbinde.
  • Platzwunde: Wasser vermeiden. Solange die Wunde noch nicht verschlossen ist, sollte kein Wasser auf die Wunde gelangen. Decke daher für ungefähr eine Woche die Platzwunde beim Duschen mit einem wasserfesten Pflaster ab.
  • Feuchtes Wundmilieu schaffen: Bei größeren oder stärker nässenden Wunden kann eine feuchtigkeitsbewahrende Wundauflage helfen, um die Heilung zu unterstützen.

 

Tetanus – kleiner Stich mit großer Wirkung

Schürfwunden und Platzwunden können Eintrittspforten für gefährliche Erreger sein. Besonders Tetanus-Bakterien (Clostridium tetani) können durch offene Hautstellen in den Körper gelangen. Die Folge ist eine potenziell lebensbedrohliche Infektion, die Muskelkrämpfe und Lähmungen verursachen kann.

Das Problem: Tetanus-Bakterien sind überall in der Umwelt zu finden, insbesondere in Erde, Staub oder Straßenschmutz. Deshalb ist es wichtig, dass Dein Impfschutz gegen Tetanus aktuell ist. Die Impfung wird alle 10 Jahre aufgefrischt. Falls Du unsicher bist, solltest Du beim nächsten Arztbesuch Deinen Impfstatus überprüfen lassen.

Tritt nach einer Verletzung eine Rötung, Schwellung oder Spannung rund um die Wunde auf, kann das ein Hinweis auf eine Infektion sein. In diesem Fall solltest Du ärztlichen Rat einholen, um eine mögliche Tetanus-Schutzimpfung oder eine weitere Behandlung abzuklären.

 

 

 

 

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https://www.netdoktor.de/therapien/wundversorgung/schuerfwunde/

https://www.netdoktor.de/therapien/wundversorgung/platzwunde-behandlung/

 

AT-2025-02-0008

Author Name
Peter Dohner

Spezialist

Peter Dohner ist ein anerkannter Experte im Bereich der Wundpflege und engagiert sich intensiv in der Pflege und Aktualisierung von Fachwissen. Seine Hauptaufgabe besteht darin, Quellen sorgfältig zu prüfen und sicherzustellen, dass alle Informationen den aktuellen wissenschaftlichen Standards entsprechen. Mit seiner Expertise trägt er maßgeblich zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung im Fachgebiet der Wundversorgung bei.