Der Herbst serviert uns bunte Laubblätter und damit farbenfrohe Spaziergänge. Doch was so idyllisch klingt, kann auch gefährlich sein. Nasses Laub, feuchte Gehwege und rutschige Terrassen sind eine echte Herausforderung – besonders, wenn es nieselt oder der erste Frost kommt. Tipps gegen unfreiwillige Rutschpartien und für eine optimale Wundversorgung, wenn doch mal was passiert.
Heruntergefallene Blätter sehen zwar wunderschön aus, doch sobald sie nass werden, verwandeln sie sich in eine regelrechte Rutschbahn. Das liegt daran, dass sich auf der Oberfläche der Blätter eine schleimige Schicht bildet, die den Boden besonders glatt macht. Wer dann in Lederschuhen oder auf glatten Sohlen unterwegs ist, hat kaum Halt und rutscht wie auf der viel zitierten Bananenschale aus. Speziell gefährlich ist das auf Gehwegen, Terrassen, Treppen oder in Parks, wo sich das Laub in dicken Schichten ansammelt. Auch Radwege und Straßen können durch nasses Laub extrem rutschig werden – ein echtes Risiko für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen.
Wenn der Gehweg zur Stolperfalle wird
Nicht nur Laub, sondern auch herabgefallene Äste, Kastanien oder nasses Gras können Wege unsicher machen. Besonders wenn es windig ist, liegen oft größere Zweige oder sogar ganze Äste auf dem Boden. Diese Hindernisse übersieht man schnell, besonders in der Dämmerung oder bei schlechtem Wetter. Besonders tückisch: Unter dem Laub können sich Unebenheiten, Löcher oder andere Hindernisse verbergen, die zusätzlich zur Stolperfalle werden.
Dazu kommt: oftmals bleiben Gehwege und Pfade ungesichert, wenn Äste, Zweige oder größere Mengen an Blättern nicht rechtzeitig entfernt werden. Diese Hindernisse können leicht übersehen werden, insbesondere bei schlechter Sicht oder in der Dämmerung, und führen so zu Stürzen oder Verletzungen.
Vorsicht auf Schritt und Tritt:
Was tun, wenn es doch passiert?
Auch wenn durch einen „Ausrutscher“ verursachte Schürf- oder auch Platzwunden zum Glück meist unkompliziert sind, brauchen sie eine sorgfältige Wundversorgung, um Infektionen zu vermeiden und die Heilung zu unterstützen.
Tetanus – kleiner Stich mit großer Wirkung
Schürfwunden und Platzwunden können Eintrittspforten für gefährliche Erreger sein. Besonders Tetanus-Bakterien (Clostridium tetani) können durch offene Hautstellen in den Körper gelangen. Die Folge ist eine potenziell lebensbedrohliche Infektion, die Muskelkrämpfe und Lähmungen verursachen kann.
Das Problem: Tetanus-Bakterien sind überall in der Umwelt zu finden, insbesondere in Erde, Staub oder Straßenschmutz. Deshalb ist es wichtig, dass Dein Impfschutz gegen Tetanus aktuell ist. Die Impfung wird alle 10 Jahre aufgefrischt. Falls Du unsicher bist, solltest Du beim nächsten Arztbesuch Deinen Impfstatus überprüfen lassen.
Tritt nach einer Verletzung eine Rötung, Schwellung oder Spannung rund um die Wunde auf, kann das ein Hinweis auf eine Infektion sein. In diesem Fall solltest Du ärztlichen Rat einholen, um eine mögliche Tetanus-Schutzimpfung oder eine weitere Behandlung abzuklären.
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